Marokko ist auch Marrakesch, aber nicht nur……

Im April führte unser Reiseleiter Klaus Zimmermann eine Gruppe ins Land der “Königsstädte, Kasbahs und Oasen”. Seine Eindrücke schildert er hier:

Marakkesch: Medessa Ben Youssef

Marakkesch: Medessa Ben Youssef

Winston Churchill kam oft hier her. Fasziniert war er vom „Paris der Sahara“, wie er diese Perle des Orients liebevoll nannte. Das einzigartige Flair – inspirierend auch für seine Malerei. Elias Canetti setzte mit seinen berühmten “Stimmen von Marrakesch” dieser Stadt ein besonderes Denkmal. Doch Marokko ist mehr als nur Marrakesch. Dies konnten die Teilnehmer der Marokkoreise vor wenigen Wochen erfahren.

 

 

 

Auf dem afrikanischen Kontinent ist Marokko ein besonderes Land. Die Vielfalt der geografischen Gegebenheiten begeistern den Besucher:

Passstraße zum Hohen Atlas

Passstraße zum Hohen Atlas

Küstenregionen im Norden und Westen wechseln sich mit den Bergregionen um Atlas, Anti-Atlas und Riffgebirge ab, antithetisch dazu die Wüstenlandschaften der Sahara. Unterschiedliche Klimazonen, eine vielfältige Vegetation begleiteten die Reisenden durch das einstige “Land der Berber”. Die Berber spielten eine wichtige Rolle Weiterlesen

Aufstieg zum Moseberg und Besuch im Katharinenkloster

Kirchturm des Katharinenklosters

Kirchturm des Katharinenklosters

In den vergangenen drei Jahren hatten nur wenige unserer Gruppen den Weg in den Sinai gefunden. Grund genug, mir ein aktuelles Bild über die aktuelle Situation rund um den Moseberg und das Katharinenkloster zu verschaffen.

An unserem Besuchstag (Ostermontag) wurde größerer Besucherandrang erwartet, war dieser Tag kurz vor dem griechisch-orthodoxen Osterfest doch die einzige Möglichkeit, bevor das Katharinenkloster für 10 Tage nicht für Besucher zugänglich war.

Am Vorabend wurden wir um 22.30 Uhr in Sharm el Sheikh abgeholt. Nach knapp 3 Stunden Fahrt durch die nächtliche Wüste erreichten wir das Katharinendorf / St. Catherines Village. Kurze Passkontrolle Weiterlesen

Ägyptenrundreise vom 29.03. bis 05.04.2015

Pyramiden, Foto: Marie-Luise Schrader

Pyramiden, Foto: Marie-Luise Schrader

Frau Marie-Luise Schrader, Teilnehmerin unserer Ägyptenrundreise “An den Ufern des Nil” über Ostern 2015 hat uns folgende Rückmeldung zukommen lassen:

“Soeben komme ich zurück von der o.g. Rundreise “An den Ufern des Nil”.  Da es eine rundum gelungene Tour war, die mich begeistert hat, möchte ich Ihnen nicht einfach nur den üblichen Rückmeldebogen zukommen lassen.

Das Konzept dieser Rundreise ist m.E. hervorragend. Es gibt Einblick in die wichtigsten Sehenswürdigkeiten des Landes und ist gleichzeitig differenziert und abwechslungsreich gestaltet. Sehr gut, mit Kairo einzusteigen, genügend Zeit zu haben für ausgewählte zentrale Besichtigungsstätten und dann zur Nilkreuzfahrt zu wechseln. Dabei die Richtung von Assuan nach Luxor zu nehmen, ist sehr geschickt, da sich die Tempelanlagen in ihrer Ausstattung von Tag zu Tag steigern. Weiterlesen

Iranische Impressionen “aus erster Hand”

“Reisen ist das Entdecken, dass alle Unrecht haben mit dem, was sie über andere Länder denken.” – gibt Aldous Huxley (1894-1963) zu bedenken.

Reisegruppe vor dem Grab des König Kyrus

Reisegruppe vor dem Grab des König Kyrus

Diese Erfahrung konnten auch die Gruppenverantwortlichen bei der Einführungsreise in die Islamische Republik Iran Anfang März machen. Eine Woche bereisten sie dieses beeindruckende Land, das reich an Kulturschätzen ist und mannigfach Gelegenheit bietet, in bekannte und weniger bekannte Kulturen einzutauchen.

 

 

 

Isfahan - Kinder auf den Spuren der eigenen Geschichte

Isfahan – Kinder auf den Spuren der eigenen Geschichte

Auch zeigten sich die Teilnehmer überrascht von der Größe des Landes – viermal so groß wie die Bundesrepublik Deutschland – und von der besonderen Atmosphäre: Eine größere Offenheit im Vergleich zu anderen Ländern des Nahen Ostens war deutlich spürbar. Aufgeschlossen und gastfreundlich zeigte sich dieses Land, das in den vergangenen Jahren nicht viel bereist wurde. Angetan war man auch davon, wie sauber und gepflegt der Iran seine Besucher empfängt. Basare, Teehäuser, Gewürze und die gute und abwechslungsreiche Landesküche ließen die Besucher an den Düften des Orients teilhaben.

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Aktuelle Eindrücke aus Jordanien von Dr. Franz Lummer

Vor einigen Tagen bereiste Dr. Franz Lummer Jordanien. Die Reise diente der Vorbereitung auf die Katalogreise “Faszination Wüste – Petra und Wadi Rum”, die vom 07.-16.05.2015 nach Jordanien führt. Hier seine Reiseeindrücke:

“Zu Beginn gleich die Antwort auf die häufig gestellte Frage: Ja, Jordanien ist ein sicheres Reiseland! Keinen einzigen Moment der gefühlten Unsicherheit gab es für uns in der ganzen Woche.

Jordanien ist beeindruckend, vielfältig und sehr abwechslungsreich.

Das biblische Ostjordanland ist reich an biblischen Orten:

Die Taufstelle am Jordan. Jesus ließ sich von Johannes im Jordan taufen. Auch heute steigen Menschen in den Jordan, tauchen unter und lassen sich taufen.

Der Berg Nebo von dem aus der Überlieferung nach Mose das ersehnte und verheißene Land nach der vierzigjährigen Wüstenwanderung schaute.

Taufstelle am Jordan

Taufstelle am Jordan

Blick vom Berg Nebo

Blick vom Berg Nebo

 

 

 

 

 

 

Die Festung Machärus in der Herodes Antipas Johannes den Täufer enthaupten ließ. Weiterlesen

Neues von der Königin von Saba

Das “Reich der Königin von Saba” fasziniert bis heute. Manche lokalisieren es im heutigen Jemen, andere in Äthiopien. Während das eine Land z.Zt. leider für Touristen praktisch verschlossen ist, lockt das andere verstärkt Gäste an: Viele sind fasziniert von den Felskirchen in Lalibela, dem “Jerusalem Äthiopiens”, oder von den Stelen und Kirchen von Axum, wo nach lokaler Überlieferung auch die Bundeslade verwahrt wird.

"Das Rätsel der Königin von Saba" von Ulfried Kleinert

Wie es zu dieser Tradition kommt, erläutert u.a. das neue Buch von Prof. Ulfrid Kleinert, Das Rätsel der Königin von Saba. Geschichte und Mythos (Verlag Philipp von Zabern). Er beleuchtet nicht nur die biblische Erzählung und ihre historischen Hintergründe, sondern bezieht auch archäologische Funde und Kunstwerke mit ein. Es erläutert die Wandlungen der Königin in jüdischer, christlicher und muslimischer Tradition, die in allen drei Religionen eine Rolle spielt. Trotz wissenschaftlicher Fundierung ist das Buch gut zu lesen, reich bebildert – und macht am Ende vielleicht Lust, in Äthiopien selbst zu hören, was es mit der Begegnung von Salomo und der Königin, ihrem Sohn und der Bundeslade auf sich hat – Biblische Reisen bietet auch dazu eine Möglichkeit mit der Studienreise: Äthiopien – Land des “Löwen von Juda”

Bischof Fürst auf Malta

Die Gruppe in den Upper Baracca Gardens, Valetta

Die Gruppe in den Upper Baracca Gardens, Valetta

Vom 02.-06. Februar besuchte Bischof Fürst von Rottenburg-Stuttgart mit den Dekanen des Bistums die Mittelmeerinsel. Die Tage der Reise, die einen deutlichen geistlichen Akzent hatte, standen unter dem Motto “Paulusspuren”, “In der Stadt der Malteserritter” und “Marienkirchen auf Gozo”. Eindrucksvoller Höhepunkt war für manche die Andacht in der Paulusgrotte in Rabat, der alten Inselhauptstadt.

Guidefortbildung in Mardin (Südosttürkei)

Gemeinsame Fortbildung

Gemeinsame Fortbildung

Vom 16.-18. Januar fand in Mardin, in der Südosttürkei, in Zusammenarbeit mit unserer Partneragentur eine Fortbildung für die Guides statt, die die Gruppen von Biblische Reisen (nicht nur) in der Osttürkei begleiten. Sie hatten selbst um Informationen speziell über das frühe Christentum in dieser Region gebeten um darüber angemessen informieren zu können. So bestand die Fortbildung aus Vorträgen über das syrische Christentum, die frühen christlichen Konzilien und auch die heutige Situation der Christen (100 Jahre nach den Ereignissen von 1915), aber auch aus einer eintägigen Exkursion: Dabei besuchten die 20 Reiseleiter mit Rüdiger Tramsen (stellv. Geschäftsführer) und mir die Orte Dara (ein “kleines Petra” mit seiner Nekropole im Fels), Nusaybin, die Klöster Mor Augin, Mor Gabriel und Mor Yakub sowie die 40-Märtyrer-Kirche in Mardin.

 

 

Vor der 40-Märtyrer-Kirche in Mardin

Vor der 40-Märtyrer-Kirche in Mardin

Bei der Begegnung mit dem dortigen Pfarrer zeigte er den alten Schlüssel der Kirche: Türöffner in diese Welt möchte Biblische Reisen für viele Gruppen sein. Und auch dies zeigte die “Kurzreise”: Trotz der Nähe zu Syrien ist Reisen in der Südosttürkei ohne Probleme möglich.

Mallorca – Insel der Stille

Mit diesem Titel im Gepäck fliege ich nach Mallorca.

Mallorca – El Arenal, Ballermann, Kegelclubs, Sangria aus Eimern, Jürgen Drews

Wo soll da Stille sein?

Roter Blitz

Roter Blitz

Unsere Reise beginnt mit einer Fahrt im „Roten Blitz“ von Palma de Mallorca mit 30 km/h nach Soller. Roter Blitz heißt der Zug, weil das Dach in der Sonne rot glänzt und Blitz, weil er im Verhältnis zu den vorherigen Gegebenheiten wirklich wie ein Blitz zwischen Soller und Palma de Mallorca hin- und hergefahren ist. Die Fahrt ist absolut entspannt, totale Ruhe, nur der Regen prasselt an die Fenster. Wir fahren durch eine schöne Landschaft mit Mandel-, Oliven- und Orangebäumen, alles im Überfluss. Soller empfängt uns mit freundlichem Wetter und wir besuchen die Kirche St. Bartholomäus und schlendern anschließend durch die schöne Stadt. Die Rückfahrt erfolgt über den zauberhaften Künstlerort Deja.

Die Blavets - Die Blauen

Die Blavets – Die Blauen

Auch der nächste Tag bringt uns Regen. Die Stimmung lassen wir uns nicht verderben und fahren Richtung Kloster Lluc. Unterwegs machen wir einen Stopp bei der Ölmühle in Caimari, probieren Olivenöl in verschiedenen Varianten und lassen uns zu Einkäufen verführen. Vom Öl über Salz, Seife, Bodylotion, bis hin zur Leberwurst. Dann geht es weiter zum Kloster. Hier erwartet uns der Schülerchor, die „Blavets“, die Blauen. Es ist ein gemischter Chor. Von Montag bis Freitag singen die Schüler immer um 13.15 Uhr.

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