Mallorca – Insel der Stille

Mit diesem Titel im Gepäck fliege ich nach Mallorca.

Mallorca – El Arenal, Ballermann, Kegelclubs, Sangria aus Eimern, Jürgen Drews

Wo soll da Stille sein?

Roter Blitz

Roter Blitz

Unsere Reise beginnt mit einer Fahrt im „Roten Blitz“ von Palma de Mallorca mit 30 km/h nach Soller. Roter Blitz heißt der Zug, weil das Dach in der Sonne rot glänzt und Blitz, weil er im Verhältnis zu den vorherigen Gegebenheiten wirklich wie ein Blitz zwischen Soller und Palma de Mallorca hin- und hergefahren ist. Die Fahrt ist absolut entspannt, totale Ruhe, nur der Regen prasselt an die Fenster. Wir fahren durch eine schöne Landschaft mit Mandel-, Oliven- und Orangebäumen, alles im Überfluss. Soller empfängt uns mit freundlichem Wetter und wir besuchen die Kirche St. Bartholomäus und schlendern anschließend durch die schöne Stadt. Die Rückfahrt erfolgt über den zauberhaften Künstlerort Deja.

Die Blavets - Die Blauen

Die Blavets – Die Blauen

Auch der nächste Tag bringt uns Regen. Die Stimmung lassen wir uns nicht verderben und fahren Richtung Kloster Lluc. Unterwegs machen wir einen Stopp bei der Ölmühle in Caimari, probieren Olivenöl in verschiedenen Varianten und lassen uns zu Einkäufen verführen. Vom Öl über Salz, Seife, Bodylotion, bis hin zur Leberwurst. Dann geht es weiter zum Kloster. Hier erwartet uns der Schülerchor, die „Blavets“, die Blauen. Es ist ein gemischter Chor. Von Montag bis Freitag singen die Schüler immer um 13.15 Uhr.

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Gemeindewettbewerb „Unsere Reise nach Jerusalem“

Gebet an der Klagemauer und Neugier auf Israel

Mit einem Besuch einer jüdischen Siedlung und der Klagemauer verbrachte die Reisegruppe des Christusbundes Stetten ihren Mittwoch in Israel. Dabei erlebten sie einen Sandsturm. Am Tag darauf verabschiedeten sich die Männer und Frauen von Israel – mit zahlreichen Eindrücken und Neugier auf das Heilige Land.

Schlechte Sicht: Die Siedlung Ma’ale Adumin in Staubwolken

Schlechte Sicht: Die Siedlung Ma’ale Adumin in Staubwolken

Die Gruppe besuchte am vorletzten Tag ihrer Reise eine der größten jüdischen Siedlungen im Westjordanland, Ma’ale Adumin, in der rund 40.000 Einwohner leben. Dort trafen sie den dort lebenden Doron Schneider, Referent für die Öffentlichkeitsarbeit der Internationalen Christlichen Botschaft Jerusalem. Er kritisierte die seit 2014 geltenden EU-Richtlinien, die besagen, dass Fördergelder nicht mehr an israelische Siedlungen gehen. Schneider meinte, dies schade nicht nur den Israelis, sondern auch den in den Siedlung arbeitenden Palästinensern, die ihren Job verlören. Die Reisenden zeigten sich teils überrascht über die Größe von Siedlungen. Die Teilnehmerin Andrea Schmid sagte: „Siedlungen habe ich mir ganz anders vorgestellt, nicht so groß wie Städte.“

Anschließend kehrten die Reisenden zurück nach Jerusalem und machten sich auf den Weg zur Klagemauer. Einige der Reiseteilnehmer sprachen an der Klagemauer ein Gebet – der Welt den Rücken und das Gesicht direkt der Mauer zugewandt, um sich auf das Beten zu konzentrieren. Eine Handvoll der Gruppe stellte sich noch in die Warteschlange für den Tempelberg, auf dem Weiterlesen

Gemeindewettbewerb „Unsere Reise nach Jerusalem“

Die Schwaben und ihr „Vaterunser“

Diese Fünf haben das Vaterunser auf Schwäbisch übersetzt

Diese Fünf haben das Vaterunser auf Schwäbisch übersetzt

Der Montag der Reisegruppe des Christusbundes Stetten stand im Zeichen des christlichen Jerusalems. Am Dienstag ging es für sie raus in die grüne Natur.

Nach der ersten Nacht im Jerusalemer Hotel im Osten der Stadt machten sich die Reisenden auf zur Pater Noster-Kirche, die Stätte, an der Jesus seinen Jüngern das Vaterunser gelehrt haben soll. In der Kirche hängen 140 Übersetzungen des christlichen Gebets, auch in Deutsch, Plattdeutsch und deutscher Blindenschrift. Die Schwaben meinten im Rahmen des Gemeindewettbewerbs des Israelischen Verkehrsbüros, Schwäbisch fehle noch in der Sammlung der großflächigen Tafeln. Sie kündigten mit einem Augenzwinkern an, ihre Fließen mit dem „Vaddr unsr em Himml“ in der Kirche anzubringen. Das machten sie letztendlich nicht, jedoch punkteten die Schwaben bereits zuvor mit ihrer Idee im Wettbewerb.

Die Schwaben sind am Ziel in der Pater-Noster-Kirche in Jerusalem

Die Schwaben sind am Ziel in der Pater-Noster-Kirche in Jerusalem

Blick auf den Felsendom vom Ölberg aus

Blick auf den Felsendom vom Ölberg aus

 

 

 

 

 

 

 

Anschließend spazierten die Reisenden den Ölberg hinunter, von dem sie einen Blick Weiterlesen

Gemeindewettbewerb „Unsere Reise nach Jerusalem“

Die Taufstelle Jesu und der Ruf des Muezzins

Eine Teilnehmerin lässt sich treiben

Eine Teilnehmerin lässt sich treiben

Die Reisegruppe um den Württembergischen Christusbund hat sich am Samstag, 07.02.2015 ins Westjordanland und zur Taufstelle Jesu aufgemacht. Sonntags stand Baden im Toten Meer auf dem Plan und eine kleine morgendliche Überraschung.

Am Morgen des Samstags besuchte die Gewinnergruppe des Kreativ-Wettbewerbs „Unsere Reise nach Jerusalem“ die Stadt Nazareth. In der orthodoxen Gabrielskirche hielten die ansässigen Christen gerade ihren Gottesdienst. Die Reisenden lauschten der Liturgie auf Arabisch. Von der Kirche liefen sie durch Nazareth, das als größte arabische Stadt in Israel gilt, vorbei an Tischler-Werkstätten über den Basar, auf dem die Händler saftige Mandarinen, Organen und Granatäpfel anboten. Anschließend besuchte die Reisegruppe die zweistöckige Verkündigungskirche. Das ist der Ort, an dem der Engel Maria die Geburt Jesu verhießen haben soll.

Von Nazareth fuhr die Gruppe mit ihrem Reisebus durch das Jordantal. Über einen Weiterlesen

Gemeindewettbewerb „Unsere Reise nach Jerusalem“

Shalom in Israel

Die Reisegruppe an der Kirche der Seligpreisung

Die Reisegruppe an der Kirche der Seligpreisung

In einem Kreativ-Wettbewerb des Israelischen Verkehrsbüros hat sich die Landeskirchliche Gemeinschaft Stetten gegen 650 Konkurrenten durchgesetzt. Damit gewann sie eine einwöchige Reise für 20 Personen nach Israel. Am Donnerstag, 05.02.2015 startete der von „Biblische Reisen“ organisierte Trip.

Von Frankfurt über das Mittelmeer nach Tel Aviv: Am späten Donnerstagnachmittag landete die Gruppe am Ben Gurion-Flughafen. Bereits im Flieger begann Israel für die Männer und Frauen vom Württembergischen Christusbund Stetten. Während des Fluges mit der israelischen Gesellschaft „El Al“ servierten die Stewardessen unter anderem Hummus und wer wollte, konnte israelischen Rotwein probieren. Vom Flughafen ging es im Reisebus von Tel Aviv über die Schnellstraße 6 in den Kibbuz Ma’agan im Norden Israels, der direkt am See Genezareth liegt.

Am Freitagmorgen bewegten sich die Blätter der Palmen im Kibbuz mit dem Wind, die Temperaturen waren noch frisch. Die Reisegruppe startete mit ihrem Fremdenführer Heiko Sieger Weiterlesen

„Auf der Suche nach dem Heiligen Land“

Ausstellung im Greifswalder Dom

Ausstellung im Greifswalder Dom

Biblische Studienreisen sind heute vergleichsweise einfach. Vor 100 Jahren war das noch nicht so. Und dennoch gab es sie. Das „Deutsche Evangelische Institut für Altertumswissenschaft des Heiligen Landes“ bot sie an. In sogenannten „Lehrkursen“ führte dessen Leiter Gustaf Dalman jährlich etwa acht Theologen durch das Land. Auf diesen Reisen entstanden Tausende von Bildern. Die meisten von ihnen befinden sich heute im Gustaf-Dalman-Institut der Universität Greifwald, das von den Professoren Christfried Böttrich (NT) und Stefan Beyerle (AT) geleitet wird. Endlich werden nun diese Bilder für eine breitere Öffentlichkeit erschlossen – im Internet und in einer Wanderausstellung, die nun zunächst im Dom von Greifswald gezeigt wird.

Kustodin Dr. Karin Berkemann hat bei der Vorbereitung der Ausstellung auch Studierende mit einbezogen – inklusive ihrer Statements zur Frage, was denn diese Bilder mit ihnen zu tun haben (Was bedeutet Reisen für mich? Was vermisse ich in der Fremde?). Die Studierenden sind so fasziniert, dass sie während der Ausstellung wöchentlich zur orientalischen Nacht in den Dom einladen (www.theologie.uni-greifswald.de/gd/ausstellung).

Auch weitere Fragen werden bei der Präsentation mit einbezogen: Wie reiste man? Wie war das Verhältnis zu den Einheimischen? Was sah man? Was hielt man fest? Und das Mindeste, was man nach einem Besuch der Ausstellung möchte, ist: Mehr Bilder sehen. Auch das ist auf der Internet-Seite des Instituts möglich. Und wer selbst nach Jerusalem reist, kann das heutige Institutsgebäude auf dem Ölberg mit weiteren Teilen der Sammlung Gustaf Dalmans besuchen. Es lohnt sich!

Eine neue evangelische Kirche an der Taufstelle Jesu in Jordanien

Taufstelle

Taufstelle

Am 6. Januar 2014 wurde von Bischof Munib Younan, dem Oberhaupt der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Jordanien und im Heiligen Land (ELCJHL) eine neue Kirche eingeweiht – und zwar an der Taufstelle Jesu am Ostufer des Jordan. Das so etwas möglich ist in einem islamisch geprägten Land, ist nicht selbstverständlich. Doch der jordanische König und seine Familie haben es sich ganz bewusst zur Aufgabe gemacht, die christliche Präsenz in ihrem Land zu stärken und den christlich-islamischen Dialog zu fördern. Aus diesem Grund hat der König allen im Land vertretenen Konfessionen ein Stück Land im Umfeld der Taufstelle geschenkt. Weiterlesen

Das größte Mosaik der Welt

Landkarte von Madaba

Landkarte von Madaba

Madaba, ca. 35 km südwestlich der jordanischen Hauptstadt Amman gelegen, ist berühmt für seine byzantinischen Mosaiken – allen voran die berühmte Landkarte des Heiligen Landes aus dem 6. Jh. in der dortigen Georgskirche. Doch auch andere Kirchen mit ihrem Mosaikschmuck sind sehenswert.

Heutzutage hat man diese Kunst wiederbelebt, und in und um Madaba werden nicht nur moderne Kunstwerke in Mosaiktechnik hergestellt, sondern auch (telweise hervorragende) Repliken der alten (wie den Jericho und die Taufstelle zeigenden Ausschnitt aus der genannten Landkarte).

 

 

 

Ein findiger Geschäftsmann hat sich nun zum Ziel gesetzt, das größte Mosaik der Welt zu schaffen. Weiterlesen

“… und legte ihn in eine Krippe, weil in der Herberge kein Platz für sie war.” (Lukas 2,7)

Stall zwischen Betlehem und Hebron

Stall zwischen Betlehem und Hebron

Auch zum Weihnachtsfest 2014 bedanken wir uns bei allen, die in diesem Jahr mit uns unterwegs waren und die uns in unserer Arbeit unterstützt haben.

Weihnachten erinnert uns wieder daran, dass es nicht selbstverständlich ist, dass Menschen ein Heim oder auch nur eine Herberge haben.

Wir wünschen Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gutes Jahr 2015!

Entspanntes Zurücklehnen trotz des BGH-Urteils

Bundesgerichtshof (BGH) Karlsruhe

Bundesgerichtshof Karlsruhe

Das Thema Anzahlungen und Restzahlungen war schon lange ein Thema in der Tourismusbranche, da es hierfür bis zum Urteil des Bundesgerichtshofes in der letzten Woche keine verbindlichen Regelungen gab.

Immer höhere Anzahlungen wurden daher verlangt, 40% bei Buchung waren keine Seltenheit. Dieser Willkür hat der BGH nun einen Riegel vorgeschoben, indem er eine Anzahlung von 20 % als eine “verhältnismäßig geringfügige Vorleistung des Reisenden” bezeichnet, alles was darüber hinaus geht eine Darlegung von sachlichen Gründen verlangt.

Bei der Restzahlung betrachtet der BGH “eine Zahlungsverpflichtung bis 30 Tage vor Reisebeginn als angemessen”, eine Restzahlung bis 3 Wochen vor Reisebeginn, so wie wir es in unseren AGBs haben, ist daher als besonders kundenfreundlich zu betrachten.

Das BGH-Urteil hat bei uns im Haus weder zu Unruhe noch zu hektischem Handeln geführt, da wir die geforderten Zahlungsmodalitäten bereits alle erfüllen. So sehen wir dieses Urteil als eine Bestätigung unserer Philosophie: Seriosität zahlt sich eben aus!