Das größte Mosaik der Welt

Landkarte von Madaba

Landkarte von Madaba

Madaba, ca. 35 km südwestlich der jordanischen Hauptstadt Amman gelegen, ist berühmt für seine byzantinischen Mosaiken – allen voran die berühmte Landkarte des Heiligen Landes aus dem 6. Jh. in der dortigen Georgskirche. Doch auch andere Kirchen mit ihrem Mosaikschmuck sind sehenswert.

Heutzutage hat man diese Kunst wiederbelebt, und in und um Madaba werden nicht nur moderne Kunstwerke in Mosaiktechnik hergestellt, sondern auch (telweise hervorragende) Repliken der alten (wie den Jericho und die Taufstelle zeigenden Ausschnitt aus der genannten Landkarte).

 

 

 

Ein findiger Geschäftsmann hat sich nun zum Ziel gesetzt, das größte Mosaik der Welt zu schaffen. Es entsteht (in Teilstücken) zwischen dem Berg Nebo und Madaba, soll noch im Laufe des Jahres fertiggestellt werden und dann – natürlich – im Guiness-Buch der Rekorde eingetragen werden. Besucher sind eingeladen, sich zu beteiligen – und dürfen auch ihre Namen auf einzelnen Steinen verewigen. Nun hat auch „Biblische Reisen“ seinen Beitrag geleistet – und ist nun (im doppelten Sinne) am Berg Nebo präsent.

Nebo

Biblische Reisen „am Berg Nebo“

Ein kleiner Teil vom großen Ganzen

 

 

 

 

 

Aber auch unabhängig von diesem Mosaik lohnt ein Besuch in Jordanien gerade in diesen Zeiten: Nicht nur, dass es viele biblische Stätten – eventuell neu – zu entdecken gibt (vom Kloster bei der Höhle des Lot am Toten Meer bis hin zur Dekapolisstadt Gadara oberhalb des Sees Gennesaret), ist Jordanien bisher eine Oase des Friedens in einem unruhigen Meer. Und nicht zuletzt das Zusammenleben von Muslimen und Christen ist hier nicht von Spannungen geprägt. Trotzdem freuen sich auch hier letztere über einen Besuch! Größtes Hindernis für eine Reise ist eventuell das Wetter: Im Januar legte die bloße Ankündigung eines Schneesturms das öffentliche Leben für zwei Tage praktisch lahm.