Katholikentag in Leipzig: „Seht, da ist kein Mensch!“

Unser Katholikentags-Team: Daniela Bock, Thomas Maier, Gaby Levy (NET)

Unser Katholikentags-Team: Daniela Bock, Thomas Maier, Gaby Levy (NET)

In Anlehnung an das Bibelwort und Katholikentagsmotto müssen wir leider konstatieren: Seht, da ist kein Mensch! Selbstverständlich waren zehntausende Menschen bei bester Stimmung nach Leipzig gekommen – nur leider gingen die Besucherströme an uns vorbei – und das ist nicht wörtlich gemeint. Es war tatsächlich eine etwas bittere Erfahrung, die meine Kollegin Daniela Bock und ich  – genau wie das Standpersonal unserer Nachbarstände – auf dem 100. Katholikentag 2016 in Leipzig machen mussten: Die Anzahl der Besucher an unseren Ständen an der Brüderstraße jenseits der zwei Straßenbahntrassen führenden Grünewaldstraße blieb leider weit hinter den erwarteten Zahlen zurück. Unser kleines Pagodenzeltdorf im äußersten Wurmfortsatz der Kirchenmeile war denkbar ungünstig positioniert. Wir waren im wahrsten Sinne des Wortes marginalisiert, ausgegrenzt, an den Rand gedrängt.  Drüben, jenseits dieser städtebaulichen Barriere „Grünewaldstraße“ in der Zeltpagodenstadt auf dem Wilhelm-Leuschner-Platz „steppte der Bär“ – bei  uns hingegen herrschte weitgehend „tote Hose“. Dabei sind wir uns sicher: Mit etwas gutem Willen und einer umsichtigen Planung hätten auch unsere Zeltstände noch im Areal jenseits der Grünewaldstraße Platz gefunden. Immerhin tröstlich: Wir hatten ausgesprochen nette Nachbarn, die unter der Fehlplanung genauso litten wie wir.

Aber aller Widrigkeiten zum Trotz gab es doch einige  treue Gruppenverantwortliche, Katalogkunden, an Gruppenreisen interessierte Menschen, ReiseleiterInnen  und Geschäftspartner, die uns gezielt gesucht und gefunden haben und denen wir dann unsere ungeteilte Aufmerksamkeit schenken konnten. Ihnen gilt unser herzlichstes Dankeschön für ihren Besuch! Der mangelnde Publikumsverkehr gab uns natürlich die Gelegenheit, verstärkt nach draußen zu gehen und selbst aktiv Kontakte auf der Kirchenmeile zu suchen oder zu pflegen.

Wir freuen uns schon auf den Evangelischen Kirchentag in Berlin 2017 sowie auf den nächsten Katholikentag in Münster 2018, wo wir dann – in hoffentlich besserer Ortslage – auf noch zahlreichere Begegnungen und Besucher hoffen dürfen.