Apulien – eine authentische Region im wechselvollen maritimen Licht- und Farbenspiel

Entspannen Sie Sich einen Moment und schließen Sie die Augen…

Apulien - eine authentische Region im wechselvollen maritimen Licht- und Farbenspiel

Gargano-Halbinsel

stellen Sie Sich ein türkisblaues Meer vor, das sich im gleichfarbigen Himmel verliert, silbergrüne Olivenhaine, soweit der Blick reicht, und weiß im Sonnenlicht leuchtende Flachdachbauten…

Teil einer Visualisierungsübung, ein Traum?! Nein, was Sie da gerade erleben durften, ist eine recht präzise, ans Expressionistische erinnernde farbliche Beschreibung der apulischen Landschaft… und sie ist eine der Dinge, die den Besucher beim Aufenthalt in dieser Region am meisten beeindruckt.

Dabei verbinden viele das Land vor einer ersten Reise allenfalls mit den Trullibauten Alberobellos oder der Stauferanlage von Castel del Monte, kulinarisch Erfahrene wissen noch um herausragende Rotweine wie den Primitivo.

Tatsächlich gibt sich Apulien augenscheinlich weniger spektakulär als Regionen wie Kampanien oder Sizilien, touristisch und wirtschaftlich jedoch hat es in den vergangenen 35 Jahren einen Aufschwung verzeichnet, der seinesgleichen in Süditalien sucht, und die ausländischen Besucher, gewohnt an Stereotype zum Thema “Mezzogiorno”, geradezu überrascht. Dazu gehört ein eher ungewöhnliches Verständnis für den Erhalt und die liebevolle Restaurierung ganzer Altstädte, ein konsequenter Ausbau erneuerbarer Energien, die Aufwertung der eigenen hervorragenden Landprodukte und Volkstraditionen, wie den berühmten Pizzica-Tanz.

Trotzdem bleibt der Tourismus eher nahbar, authentisch, handgemacht… den Perfektionismus überlässt man gerne Regionen wie der Toskana, oder Venedig… und doch… Apulien steht ihnen in keinster Weise nach, hat man einmal eine neue Sichtweise auf das Land gewonnen.

Und spätestens, wenn man dem wechselvollen maritimen Licht- und Farbspiel der majestätischen Kathedrale von Trani beigewohnt, die Flamingos von Margherita di Savoia beobachtet, den schattigen Hochwald der Foresta Umbra durchschritten, die ehrgebietende Grotte des Erzengels Michael besucht oder vom Kap von Leuca auf die Weiten des Mittelmeers geblickt hat, weiß man, daß Apulien noch weit mehr als nur seine ohnehin einzigartigen mittelalterlichen Bauten zu bieten hat.

Oder, wie es einmal einer meiner Reiseteilnehmer in einem Brief so treffend formulierte: “Was früher nur ein Name und fast wie Schall und Rauch war, ist Wirklichkeit geworden, überraschend, lebendig: die pulsierenden Städte, die herrlichen Strände, die prachtvollen Felder und Gärten, die endlosen Reb-Lande, die Olivenöl-Plantagen, die Berge am Gargano, die Salzfelder bei Barletta.”

Kurzum, wer in diese Region Italiens reist, kehrt verblüfft im positiven Sinn zurück, verblüfft gerade weil man von vornherein wenig und ganz Anderes erwartet… alles, außer Apulien eben!

Nun,…

auch wenn ich Apulien seit fast 35 Jahren bereise,…
auch wenn es eine der italienischen Regionen ist, die ich am besten kenne,…
auch wenn ich unzählige Reisegruppen durch das Land begleitet habe und dabei die Aha-Erlebnisse und die Tiefenentspannung immer wieder gewaltig waren,…
glauben Sie mir absolut kein Wort!
Nichts ersetzt Ihre ganz persönliche Anschauung vor Ort… und vermutlich werden Sie noch ganz andere Einsichten gewinnen, als die, die ich Ihnen hier vorstellen konnte.

Manche Dinge kann man eben in keinem Buch oder auf keiner Webseite nachlesen, man muß sie einfach erleben…
Wann darf ich Sie in Apulien willkommen heißen?!

Ihre Dr. Alexandra Stalinski (© 2019)

P.S. Dr. Alexandra Stalinski ist langjährige Reiseleiterin und begleitet in diesem Jahr wieder unsere Katalogreisen nach Apulien vom 10.-19.05.2019 und vom 11.10.-20.10.2019.
„Eine Reise, die vom hohen norden bis in den äußersten Süden der von Friedrich II. so geschätzten Region führt. Neben beeindruckenden mittelalterlichen bauten und abwechslungsreicher Landschaft lernen wir ausführlich auch die beiden Haupterzeugnisse Apuliens kennen, Wein und Olivenöl. Besonders interessant ist die Reise in den Untergrund mit Besuch der Michaelsgrotte, den Sassi von Matera und der Tropfsteinhöhle von Castellana.“

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